Montag, 3. Oktober 2011

Christoph vs. the picnic

Gestern Nachmittag war die letzte Veranstaltung der Orientierungswoche. Ein Picknick im Rahmen eines kleinen Straßenfestes in einem lauschigen Hinterhof, weit im Norden Prags. War ganz nett, sehr entspannend.

- Sich mit Belgiern unterhalten macht Spaß: "Sooooo... how's your government doing these days?"

- Finnische Lakritz-Derivationen sind... gewöhnungsbedürftig.

- Konnte mein Französisch etwas entstauben. Offenbar ist der Zustand aber (noch) schlimmer als befürchtet. Zum Ausgleich großes Amusement meinerseits beim Versuch Franzosen die deutsche Endung "-zig" ("Droissüsch, führzüsch, fünfzüsch") beizubringen.

- Konnte gestern zwei gestrandeten deutschen Touristinnen an der Station Hardschanska (Lautschrift) dabei helfen den Weg zur Burg zu finden. Lag aber wohl weniger an meiner Ortkenntnis als an deren Orientierungslosigkeit.

- Meine Wäsche ist tatsächlich trocken geworden! Ich habe wieder Klamotten! Plus, in meinem Zimmer (resp. meiner Hälfte, die ich mir mit einem Kühlschrank, drei Wäscheleinen und dem Laptop des Taiwanesischen Zellengenossen teilen muss) beginnt sich langsam das gewohnte Chaos breizumachen...

- Nach dem Ende der Orientierungswoche beginnt jetzt die eigentliche Vorlesungszeit. Mein erster Kurs ist aber erst heute Abend, bis dahin werd ich noch einiges organisieren müssen: Mein study coordinator hat sich immernoch nicht gemeldet, ich muss ein Konto aufmachen, langsam geht mir nämlich mein Bargeld aus und ich sollte meine Tschechische SIM-Card langsam mal aktivieren und aufladen...

- Blick auf den Veranstaltungsplan zeigt: Art& Architecture ist raus, 6Std.-Tschechischkurs ist drin! Hab jetzt 23 ECTS, sollte erstmal reichen denk ich... mal sehen was der Coordinator sagt, wenn er sich meldet...

PS: Das Wetter wird langsam nervig. Am Morgen und am Abend arschkalt, zwischendrin richtig heiß! Schwierig sich anzuziehen... Ich war auf Herbst vorbereitet, nicht auf Sahara!

2 Kommentare:

  1. Diese ganzen "-ig" Endungen scheinen allgemein sehr unbeliebt zu sein. Im Theater werden sie sogar komplett durch "-ich" ersetzt. Es heißt zwar, dass man das so besser verstehen kann, aber eigentlich reden (wir) Theatermenschen nur so gerne in der der ersten Person.
    Außerdem: Wenn du erst jetzt wieder Klamotten hast, wie hast dus dann in der Zeit bis jetzt gehalten?

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  2. Einfach: Kastanienblätter! Ist hier gar nicht so unüblich wie man vielleicht glauben möchte...

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